Endlich Sozialpartnereinigung zur Offenlegung der Einkommen von Männern und Frauen.
Als Beitrag zur Reduzierung der Einkommensschere sollen Unternehmen künftig jährlich einen Einkommensbericht erstellen, der die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Männern und Frauen aufzeigt.
Die sozialpartnerschaftliche Einigung wurde Anfang Juni der Regierung übermittelt. Ein entsprechendes Gesetz soll bereits ab 1. Jänner 2011 in Kraft treten.
Die Unternehmen werden den durchschnittlichen Verdienst von Männern und Frauen in vergleichbaren Positionen betriebsintern anonymisiert veröffentlichen.
Bis 2014 wird in einem Stufenplan fast die Hälfte aller österreichischen ArbeitnehmerInnen erfasst sein; den Anfang machen ab 2011 Großbetriebe mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnen.
2014 werden mittelständische Unternehmen mit mehr als 150 MitarbeiterInnen Einkommensanalysen erstellen.
Die Berichte stehen der Belegschaftsvertretung zur Verfügung.
Die Sozialpartner haben weiters vereinbart:
- verpflichtende Angabe des kollektivvertraglichen Mindestlohnes bei Jobausschreibungen,
- Erstellung eines Lohn- und Gehaltsrechners,
- flächendeckender Ausbau von Ganztageskinderbetreuungseinrichtungen, und Nachmittagsschulen muss gefördert werden,
- eine Kampagne Pro Väterkarenz.
Arbeit&Wirtschaft 06/2010
15.06.2010




[...] Bundesregierung präsentiert, ab 1. Jänner 2011 soll ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten: In Zukunft werden Unternehmen dazu verpflichtet sein, die Durchschnittsgehälter von Männern und Fr…. Den Anfang machen die Großbetriebe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, 2012 folgen Unternehmen mit [...]