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Fairtour

In BR-Info, Info, Pressemitteilung, ÖGB Info on Montag, 19. September 2011 at 06:00

Eine achtmonatige Weltreise im Zeichen des fairen Handels.

Zwei engagierte Berufsfeuerwehrmänner aus Wien, Philipp Gogg und Harald Hofmann, gründeten den “Verein für Informationsförderung über faire Projekte” – kurz Fairtour.
Philipp, der Obmann des Vereins sowie seine Lebenspartnerin Gabriele und Harald starteten im August 2005 eine Reise.

Keine Urlaubsreise, keine Geschäftsreise – sondern eine “Weltreise im Zeichen des fairen Handels”.

Einblick in Arbeit und Lebensweise
Acht Monate waren sie unterwegs und besuchten in Zusammenarbeit mit der Initiative Fairtrade mehrere produzierende Kooperativen in Brasilien (Orangen), Ecuador (Bananen), Bolivien (Kakao), Indien (Tee) und Tansania (Kaffee), um einen Einblick in die Arbeit und Lebensweise der Kleinbauernfamilien und ArbeiterInnen zu erhalten.

KonsumentInnen entscheiden mit Einkauf
Ihre Reiseberichte mit den gewonnenen Eindrücken sollen den KonsumentInnen deutlich zeigen, dass Menschen in dem Augenblick, wo sie ein Produkt aus dem Regal nehmen und kaufen, entscheiden, wie gut oder schlecht die Lebensbedingungen der Menschen in produzierenden Entwicklungsländern sind.

Denn faires Einkommen für ihre Arbeit erhalten Kleinbauernfamilien und ArbeiterInnen nur dann, wenn auch faire Preise von den KonsumentInnen bezahlt werden. Es darf nicht das Ziel sein, dass unser Kaffee oder die Bananen noch billiger werden – denn diese “Geiz ist geil”-Mentalität bezahlen die Menschen in den produzierenden Ländern mit noch mehr Entbehrungen.

Faire Preise – faires Einkommen
Ein faires Einkommen garantieren Produkte, die das Fairtrade-Gütezeichen tragen.
“Fairtrade” ist eine gemeinnützige Initiative, die von zahlreichen Trägerorganisationen (unter anderen Caritas, WWF, Dreikönigsaktion, Care), der Europäischen Kommission und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium unterstützt wird.

Das Fairtrade-Prinzip ist einfach:
Die ProduzentInnen erhalten für die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen.
So kann eigenverantwortlich gewirtschaftet werden, die Menschen in den Entwicklungsländern können ihre Existenz weitgehend sichern und soziale Mindeststandards bei Gesundheit und Bildung erreichen.
Gleichzeitig bekommen KonsumentInnen geschmackvolle und qualitativ hochwertige Lebensmittel mit Ursprungsgarantie.

Gewerkschaften unterstützen
Die Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN) und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) unterstützen den Verein Fairtour.

Gewerkschaft PRO-GE

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